PRESSEMITTEILUNG @ 27.01.2025

Bildung ist kein Thema?

Es ist erstaunlich und besorgniserregend zugleich, dass von den neun Oberbürgermeister-Kandidaten nur zwei die Fragen des StadtElternRates beantwortet haben. Hier darf man sich fragen, wie wichtig das Thema Bildung für die Kandidaten tatsächlich ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass in ihren Wahlprogrammen Bildung möglicherweise nicht die Priorität hat, die sie haben sollte. Besonders bemerkenswert ist, dass zwei der Kandidaten selbst als Lehrer berufstätig sind und dennoch keine Antworten geliefert haben.

Die Fragen des StadtElternRates sind von großer Bedeutung, da sie die Anliegen und Bedürfnisse der Eltern und Schüler widerspiegeln. Das Nichtbeantworten dieser Fragen könnte Zeichen dafür sein, dass die Kandidaten die Sorgen und Wünsche der Eltern nicht ernst nehmen. Dies ist besonders alarmierend, da Bildung ein zentrales Thema für die Zukunft unserer Kinder und unserer Gesellschaft insgesamt ist.

Es stellt sich die Frage, warum die Kandidaten, insbesondere die Lehrer unter ihnen, nicht auf die Fragen eingegangen sind. Möglicherweise fehlt es an konkreten Konzepten oder Ideen, wie die Bildung in unserer Stadt verbessert werden kann. Oder vielleicht sehen sie andere Themen als wichtiger an und haben daher die Fragen des StadtElternRates vernachlässigt. Es kann jedoch nicht an einem zu hohen Arbeitsaufkommen liegen, da auch anderen Fragen stellenden Organisationen dieselbe Erfahrung machen mussten, wie der Presse zu entnehmen ist. Gleiches gilt auch für Podiumsdiskussionen, in denen die OB-Kandidaten eher durch Abwesenheit als durch innovative Pläne für die Zukunft der Stadt auffallen.

Obwohl die Fragen eine Vielzahl von Themen umfassten, wie Schulbau, Digitalisierung, soziale Teilhabe, Berufsvorbereitung, Mobilität, Mitbestimmung, Schulsozialarbeit und zur aktuellen Schulgesetznovelle, ist es umso bedenklicher, dass hierzu keine Stellung bezogen wurde.

Eltern sollten sich fragen, welche Prioritäten die Kandidaten setzen und wie wichtig ihnen die Bildung unserer Kinder ist. Es ist entscheidend, dass die zukünftigen Oberbürgermeister die Bedeutung der Bildung und der Mitbestimmung der Eltern erkennen und bereit sind, sich aktiv für Verbesserungen in diesem Bereich einzusetzen. Nur so kann sichergestellt werden, dass unsere Kinder die bestmögliche Bildung erhalten und gut auf ihre Zukunft vorbereitet sind.


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